Über mich

Glier-Musikakademie, Jahre auf See und der Weg nach Bremen.

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Wie alles begann

Ich habe mit elf Jahren angefangen, Saxophon zu spielen — in der Ukraine — und ich kann eigentlich nicht genau erklären, warum es sich sofort richtig angefühlt hat. Es hat sich einfach so gefühlt. Ich habe an der Glier Kyiver Städtischen Akademie für Musik studiert, wo mein Lehrer Artem Medelenko war — eine der führenden Saxophonstimmen der Ukraine, der an nahezu jedem wichtigen Jazzfestival des Landes teilgenommen hatte und dessen Schüler heute in ganz Europa und den USA studieren und auftreten. Er hat mir das Handwerk beigebracht — aber mehr noch: er hat mir gezeigt, wie man zuhört.

Die Szene in Kiew

Kiew hat eine Jazzszene, von der die meisten Menschen außerhalb der Ukraine noch nie gehört haben — und sie ist echt. Ich hatte das Glück, in ihr aufzuwachsen und an der Seite von Musikern wie Dennis Adu, Yakiv Tsvetinskiy, Boris Mogilevsky, Ilya Yeresko, Anoki Dolidze und Khrystyna Kirik zu spielen — jede und jeder von ihnen in der eigenen Stimme Weltklasse. Diese Gesellschaft fordert einen heraus.

Sie öffnete auch Türen zu den Räumen, die zählten. Ich spielte regelmäßig im JazzClub 32, im Barmen Dictat und in anderen festen Größen der Kiewer Livejazzszene — sowie bei privaten Veranstaltungen in einigen der besten Locations der Stadt. Das waren Abende, an denen das Publikum wirklich zuhören wollte, und man musste jeden Takt verdienen.

In diesen Räumen zu spielen hat mir gezeigt: Jazz ist ein Gespräch. Man sollte besser etwas zu sagen haben.

Jahre auf See

Nach Kiew habe ich mehrere Jahre auf Kreuzfahrtschiffen gespielt — bei Royal Caribbean und Princess Cruises — in der Showband. Das bedeutete jeden Abend eine breite Instrumentenpalette: Altsaxophon, Tenorsaxophon, Flöte und Klarinette. Produktionsshows, Begleitung von Gastartisten und eigene Jazzsätze mit der Band.

Jeden Abend für ein anderes Publikum zu spielen — mal in der Karibik, mal im Mittelmeer — verändert einen. Man lernt, einen Raum zu halten. Man lernt, die Energie schnell zu lesen und sich anzupassen. Man hört auf, über das Auftreten nachzudenken und fängt einfach an, zu spielen.

Was ich über Musik glaube

Ich liebe das gesamte Spektrum. Von der Musik, die den Körper bewegt, bevor der Kopf es überhaupt merkt, bis hin zu der Musik, die alles durchschneidet und Spuren hinterlässt. Beides zählt. Der Groove zählt. Die Stille zwischen den Tönen zählt.

Das Saxophon kann das alles tragen — und deshalb bin ich ihm nie müde geworden.

Events & Erfahrung

Im Laufe der Jahre habe ich bei den verschiedensten Anlässen gespielt:

Ich trete als Solist mit Playback, im Duo, Trio oder mit einem vollständigen Quartett auf — und als Lead-Alt bei der Nordwest Bigband in Bremen.

Jetzt

Wohnhaft in Bremen. Offen für Buchungen in ganz Deutschland und im Ausland.

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